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Ein familiengeführtes Weingut, tief in seiner Heimat verwurzelt

Im Herzen der Côte des Bar, im Dorf Essoyes, verkörpert das Haus Ruppert-Leroy einen Ansatz, der von tiefem Respekt vor der Natur und dem Wein geprägt ist. Ursprünglich war das Anwesen ein Schafzuchtbetrieb, der in den 1970er Jahren von Gérard Ruppert gegründet wurde; nach und nach wandte sich der Betrieb dem Weinbau zu. Heute, unter der Leitung von Bénédicte Ruppert und ihrem Ehemann Emmanuel Leroy, ist das Weingut vollständig auf biodynamischen Anbau umgestellt und seit 2014 zertifiziert.

Ein von der Natur geprägter Weinberg

Das Weingut erstreckt sich über 4 Hektar, aufgeteilt in drei separate Parzellen: Fosse-Grely, Les Cognaux und Martin-Fontaine. Jeder Weinberg wird mit besonderem Augenmerk auf die Biodiversität bewirtschaftet, wobei pflanzliche Präparate und Kompost eingesetzt werden, um die Vitalität der Böden zu stärken. Die Reben wurzeln in kalkhaltigen Böden, die reich an Meeresfossilien sind und den Weinen eine ausgeprägte Mineralität verleihen. Es werden keine Herbizide oder chemischen Mittel eingesetzt, und die Lese erfolgt von Hand, um die Unversehrtheit der Trauben zu gewährleisten.

Parzellenweine, Spiegelbilder des Terroirs

Die Philosophie von Ruppert-Leroy basiert auf einem parzellenbezogenen Ansatz und der Herstellung von Einzellagenweinen, wodurch jede Cuvée die einzigartige Identität ihres Terroirs zum Ausdruck bringen kann. Die emblematische Cuvée Fosse-Grely, eine Assemblage aus Pinot Noir und Chardonnay, stammt aus einem lehm-kalkhaltigen Terroir, das ihr eine große aromatische Tiefe verleiht. Der Cognaux, der ausschließlich aus Pinot Noir gekeltert wird, offenbart eine bemerkenswerte Kraft und Mineralität, die den Einfluss der in seinen kalkhaltigen Böden vorhandenen Meeresfossilien widerspiegelt. Schließlich bringt der Martin-Fontaine, eine Blanc-de-Blancs-Cuvée, die ganze Finesse des Chardonnay mit einer salzigen Spannung und einer ausgefeilten Eleganz zum Ausdruck.

Eine natürliche, respektvolle und reine Weinbereitung

Der Weinbereitungsprozess folgt einem natürlichen und nicht-interventionistischen Ansatz, der es den Weinen ermöglicht, sich ohne künstliche Eingriffe zu entfalten. Die Gärungen erfolgen mit einheimischen Hefen, ohne Schwefelzusatz, Schönung oder Filtration. Jeder Wein reift neun Monate auf der Feinhefe in Eichenfässern, bevor er in Flaschen abgefüllt wird, um weitere 18 bis 20 Monate auf Latten zu reifen. Die Champagner von Ruppert-Leroy sind ausschließlich Brut Nature, ohne Dosage, um die ganze Reinheit der Frucht und des Terroirs zum Ausdruck zu bringen.

Ein handwerklich hergestellter, seltener und begehrter Champagner

Mit einer auf etwa 22.000 Flaschen pro Jahr begrenzten Produktion hat sich Ruppert-Leroy als begehrter Name bei Liebhabern und Sommeliers weltweit etabliert. Diese Champagner, die auf den Tischen der Gastronomie und bei spezialisierten Weinhändlern zu finden sind, bestechen durch ihre Präzision und Aufrichtigkeit. Die Kombination aus strengem biodynamischem Weinbau und handwerklicher Weinbereitung verleiht diesen Cuvées eine einzigartige Identität und macht Ruppert-Leroy zu einem der angesehensten Produzenten der Côte des Bar.