Die Rebsorten Burgunds

Wie Sie sehen können, dominieren in Burgund zwei Rebsorten: 

Der Chardonnay

(Ja, es gibt mehr Weißweine als Rotweine im Burgund!)

Der Pinot Noir

Aligoté und Gamay gehören ebenfalls zu den wichtigsten Rebsorten Burgunds.

Das Burgund ist die Ursprungsregion dieser vier Rebsorten. Die hier am häufigsten vorkommenden lehm- und kalkhaltigen Böden ermöglichen es diesen Rebsorten, sich auf originelle und authentische Weise zu entfalten.

Der im Burgund angebaute Chardonnay und Pinot Noir bieten somit eine weltweit einzigartige Mineralität.

Die verschiedenen Rebsorten

le pinot noir

Der raffinierte und emblematische Pinot Noir ist die Seele der großen Rotweine. Er bringt die Identität der Lagen, insbesondere in der Côte de Nuits und der Côte de Beaune, präzise zum Ausdruck. Seine Aromen von Kirsche, Himbeere, Veilchen und Unterholz entwickeln sich im Laufe der Zeit elegant weiter. Er ist für die Lagerung prädestiniert und ergibt feine und zugleich tiefgründige Weine.

Gamay

Der Gamay, das Juwel des südlichen Burgunds, bringt fruchtige, geschmeidige und gesellige Rotweine hervor, insbesondere im Mâconnais und in regionalen Appellationen wie Passe-Tout-Grains. Erdbeere, Johannisbeere und milde Gewürze prägen sein großzügiges und zugängliches Aromaprofil.

Chardonnay

Als weiße Rebsorte par excellence entfaltet sie ihren ganzen Reichtum je nach Terroir. In Chablis ist sie straff und mineralisch. In der Côte de Beaune gewinnt sie an Volumen und Komplexität. Im Mâconnais zeigt sie sich sonniger und üppiger. Aromen von weißen Blüten, Zitrusfrüchten, Trockenfrüchten oder auch Butter vermischen sich je nach Ausbau auf raffinierte Weise.

Aligoté

Der Aligoté, der oft im Schatten des Chardonnay stand, kehrt dank seiner geradlinigen und präzisen Cuvées wieder ins Rampenlicht zurück. Er glänzt insbesondere in Bouzeron mit seiner natürlichen Lebhaftigkeit, seinen Zitrusnoten und seiner schönen Spannung. Ein idealer Wein für den Aperitif oder zu frischen, jodhaltigen Speisen.